U Change

Studentische Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung

Förderprogramm 2017-2020
 

GEMÜSEGÄRTEN UND BIENENSTÖCKE DER STÄDTISCHEN GEMEINSCHAFT: UMWELTBILDUNG

Projekt Nr. 155

Das im Folgenden vorgestellte Projekt entspricht der zweiten Phase des Studierendenprojekts "Städtische Gemüsegärten und Bienenstöcke der Gemeinschaft" (1), das im Oktober 2016 gestartet wurde. Das vorherige Projekt (Phase I) zielt darauf ab, das Bewusstsein für den Verlust der biologischen Vielfalt durch die Verbindung von Bienenzucht und Permakultur in städtischen Gebieten zu erhöhen. Das Ziel ist es, einen gemeinsamen Raum für Geselligkeit, aber vor allem Zugang zu Land und zu vereinfachen und zu allzu oft unzugänglichen Aktivitäten wie der Bienenzucht Zugang zu bieten.

Unter Einbeziehung von Studierenden, UNIGE-Mitarbeitenden und externen Personen wurden an zwei Universitätsstandorten Gemüsegärten und ein pädagogisches Bienenhaus in einem partizipativen und prägenden Ansatz eingerichtet, indem durch regelmäßige Treffen, Kurse, Workshops und gemeinsame Aktivitäten zu verschiedenen Aspekten der Bienenzucht und der städtischen Landwirtschaft angeboten werden.

Die erste Phase des Projekts wurde dank des Studierendenwettbewerbs für nachhaltige Entwicklung der Universität Genf und des Wettbewerbs Nature en Ville (2) ermöglicht, die vom Departement für Umwelt, Verkehr und Landwirtschaft des Kantons Genf organisiert wurden. Wir haben von der UNIGE eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 5.000 CHF und vom Wettbewerb Nature en Ville in Höhe von 7.500 CHF erhalten, die über einen Zeitraum von einem Jahr (2016-2017) verteilt sind und es uns ermöglichen, die umfangreichsten Materialeinkäufe zu tätigen. Verantwortlich für das Projekt sind Victorine Castex, Präsidentin der Vereinigung BeeOtop - eine in Genf ansässige Vereinigung zum Schutz der Bienen, die Aktionen zur Bildung und zum Umweltbewusstsein entwickelt - und eine Doktorandin an der UNIGE in Umweltwissenschaften sowie Marie-Caroline Tiffay, Schatzmeisterin von BeeOtop.

Der vorliegende Projektantrag zielt darauf ab, eine zweite Phase des laufenden Projekts zu entwickeln, um seine finanzielle Nachhaltigkeit zu sichern, vor allem aber seinen Umfang innerhalb der akademischen Gemeinschaft zu vergrößern, den pädagogischen Aspekt zu betonen und weiterzuentwickeln, Workshops zu leiten und neue Elemente oder Teilprojekte einzurichten, die die Möglichkeit bieten, einen besseren Zugang zur Bildung für nachhaltige Entwicklung für Jung und Alt zu bieten.

Die Umsetzung dieser zweiten Phase beinhaltet einerseits die Verwaltung und Koordinierung der bestehenden Standorte durch Zweier-Gruppen, die sich so weit wie möglich aus einem Studierenden und einem Mitarbeitenden der UNIGE zusammensetzen und die das Funktionieren der Workshops, Teilprojekte und Veranstaltungen, die an jedem Standort stattfinden, gewährleisten. Jede Gruppe koordiniert eine Arbeitsgruppe und eine Sitzung mit partizipatorischen Aktivitäten.

Um unsere Ziele zu erreichen, beantragen wir ein Budget von 20.000 CHF (reales + virtuelles Geld) für den Zeitraum 2017-2019. Dieses Budget berücksichtigt die Anschaffung von Material (Holz, Erde, Pflanzen, Gewächshaus), die Miete von Räumlichkeiten, die Umsetzung von Workshops und Veranstaltungen (Treffen, Aperitifs, Snacks), die Schaffung von pädagogischen Tafeln, die Kommunikation und sieht die Betreuung und Wartung der bestehenden Strukturen vor.

Wir schlagen die Durchführung mehrerer Teilprojekte vor, wie z.B. die Einrichtung von Insektenhotels, pädagogische Tafeln zur Erläuterung unseres Ansatzes, Kurse in Agrarökologie und Permakultur, Workshops über die Verwendung von Pflanzen, die Entwicklung von Zierpflanzen und die Schaffung von bepflanzten Stadtmöbeln auf dem Dach der Uni-Dufour sowie die Vermarktung von Produkten über Märkte.

Projektleiterin:
Victorine Castex

Kategorie:
A: Studierendenprojekte

Projektdauer:
01.10.2017 - 01.09.2019

Involvierte Hochschule:
Université de Genève

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